Ich bin der Gärtner
der fast nebenbei
und spielerisch
schnell Ordnung
schafft
mal pflück ich sanft
was abgeblüht
sich matt
ums Überleben
müht
dann wieder greif ich
kräftig zu
um zu gestalten
und das Erreichte
zu erhalten
© giocanda
Gedichte and Lyrik Gedichte, Jahreszeiten, Leben, Lyrik, Poesie, Tiefsinniges 14:56
Ich bin der Gärtner
der fast nebenbei
und spielerisch
schnell Ordnung
schafft
mal pflück ich sanft
was abgeblüht
sich matt
ums Überleben
müht
dann wieder greif ich
kräftig zu
um zu gestalten
und das Erreichte
zu erhalten
© giocanda
April 17, 2009 um 17:18 |
Einsicht
Manchmal dämmert sie
für einen Augenblick.
Ein Satz, die Melodie,
wie Schuppen
von den Augen fallen,
so einfach, klar,
kristallen.
Dann holt die Vielfalt dieser Welt
den Anspruch auf Beachtung
wieder schnell zurück.
Gedanken nur um Haus und Geld.
Erneut verstrickt im Widerspruch
der Suche nach dem Glück.
Vergessen ist, es gibt sie nicht
die Welt, die hoffnungsvolle Sicht,
die keine Gegensätze kennt.
Wir leben im Polaren,
das immer alles trennt,
wie wir so oft erfahren.
© CH
April 17, 2009 um 18:24 |
Vielen Dank, lieber manacur, für dieses schöne passende Gedicht.
Gruß
giocanda