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Die Distel steht am Wegesrand
schaut traurig weil noch unbemannt
aus freien Stücken
will keiner sie pflücken
sich nähern wär doch zu riskant
© giocanda
Das Schicksal der Distel beschreiben
in den Kommentaren
der Geheimrat,
Bruni,
manacur
Wolfgang
und
Anna-Lena
Juli 3, 2009 um 20:28 |
Geht ein Igel dran vorbei,
Stacheln sind mir doch einerlei.
Er schmeißt sich ran,
so gut er´s kann,
und schon ist´s eine Liebelei!
Juli 3, 2009 um 21:34 |
„piek“fein, die Sache.
Wer’s mag.
*ggg*
Juli 3, 2009 um 22:17 |
Silberdistel weine nicht,
zwar stachelig dein Angesicht,
doch wunderschön, hold anzusehen.
Es kommt für dich ein Edelmann
und wagt sich an die Stacheln ran.
Juli 3, 2009 um 22:56 |
Wie wir inzwischen wissen,
einer hat schon angebissen,
beginnt eine Romanze
mit einer Emanze.
Mutig ist er, unser Mann.
Er wagt sich an die Stacheln ran.
Juli 3, 2009 um 23:04 |
So manche ‘Distel’ hat mit Gold
die Stacheln gut versteckt
und trotzdem sticht sie ungewollt,
was viele sehr erscheckt.
Der Edelmann
verschwindet dann,
gleich nach dem ersten Stich.
So bleibt sie weiter unbemannt –
drum weint sie bitterlich.
Juli 4, 2009 um 07:18 |
Ganz schön stachelig und pieksig ist das ja hier bei euch Dichtern und Denkern!
Aber: Sind wir nicht alle ab und zu ein wenig distelig?
Liebe Grüße – Donna
Juli 4, 2009 um 15:28 |
ein wenig „distelig“, meinst Du?
Ich habe mich gerade mit manacur unterhalten, er meint: … naja, das behalte ich lieber für mich
Juli 4, 2009 um 10:28 |
Es kam ein holder Prinz daher,
und dem gefiel die Distel sehr.
Anstatt von ihr zu stechen,
ließ er das Herz sich brechen.
Vergeblich jede Gegenwehr.
Juli 4, 2009 um 15:44 |
Aus Freude war am Straßenrand
die Distel außer Rand und Band.
Sie ließ sich pflücken.
Umschwirrt von Mücken,
hält er sie sehr sanft in der Hand.
Juli 4, 2009 um 16:32 |
Bitte dichtet weiter!!!
LG an das Dichterteam – Donna
Juli 4, 2009 um 19:35 |
Sie findet ihren Prinzen fein,
doch ist ihr Herz aus Stein.
Wie kommt es sonst, dass sie sich freut,
an ihres armen Prinzen Leid?
Ich finde das gemein.
Juli 4, 2009 um 19:58 |
Sieht es der Prinz denn nicht?
Daneben steht eine, die weniger sticht.
Die ist nicht so gemein.
Wenn er in ihre Nähe kommt,
zieht sie die Stacheln ein.
Juli 4, 2009 um 23:34 |
Sie schmiegt sich zahm in seine Hand,
er nimmt sie mit zu sich ins Land.
Dort pflanzt behutsam er sie ein,
um sich im nächsten Jahr zu freu’n.
Wenn blau sie wieder strahlend blüht,
des Tages, wenn die Sonne glüht.
Juli 8, 2009 um 19:30 |
Hallo Anna-Lena, schön, dass Du die Geschichte weier schreibst und dazu auch noch so schön
Juli 5, 2009 um 13:05 |
Ich kichere, ich lache laut.
Was seid Ihr nur für Dichtersleut!
Ihr seid nicht ernst, ihr seid fidel,
könnt deshalb diesen Ernst nicht sehen.
Ich leide mit dem Prinzen
und tät so gern ihm winken,
doch er sieht in die falsche Richtung.
Meine Stacheln sind bescheiden
und können Prinzen leiden.
Distelig sind viele,
liebe Donna, du hast recht,
manchmal, wenn ich es merke,
(das ist aber selten)
fühle ich mich schlecht.
Juli 8, 2009 um 19:32 |
So mild, so verständnisvoll, liebe Bruni, mögen es die Männer
Juli 8, 2009 um 22:46
Ich bin nicht immer nett!
Zwar bemühe ich mir sehr,
doch fällts mir oft sehr schwer.
Manchmal bin ich eine Zicke,
widerspenstig und ein Biest,
das auch mal borstig ist
und hinterhältig schießt.
Juli 5, 2009 um 13:39 |
Er wusste nicht, wie ihm geschah,
so kam’s, dass er nicht um sich sah.
Doch eh’ das Prinzlein weiter rennt,
er eine zarte Hand erkennt -
Nanu, wer winkt denn da?
Dann sieht er sie, das Schicksal wird sich wenden,
nun pflückt er sie mit seinen zarten Händen.
Er wundert sich: „Nun sieh mal einer an –
das hat ja diesmal gar nicht weh getan.“
Nun wird’s wohl happy enden.
Juli 8, 2009 um 19:34 |
Einen guten Ausgang der Geschichte lieben wir alle.
Das hast Du sehr gut hinbekommen, lieber Wolfgang.
Ich freue mich mit dem Prinzen, dass er „endlich“ erkennt, dass die Frauen auch sehr sanft sein können.
Juli 10, 2009 um 09:02
Vielen Dank, liebe Barbara, ich freue mich mit Dir.
Juli 5, 2009 um 17:08 |
Kratzbürstig sein zahlt sich halt nur bei Verteidigung aus.
Liebe Grüße
Helmut
Juli 8, 2009 um 19:35 |
aber dann schon, lieber Helmut
Juli 9, 2009 um 21:13 |
@ Bruni
Du meinst die Distel …. oder?