Parabel
Ein Mensch wollte den Garten säubern,
von Ameisen, den flinken Räubern.
Sie hatten sich, fast über Nacht,
unter den Steinen breit gemacht.
Er hebt sie hoch, rückt sie zur Seite.
Die meisten der Tiere suchen das Weite.
Die Babylarven, jetzt ungeschützt,
werden schnellstens unterstützt,
von Helfern verfrachtet durch dunkle Gänge,
gestapelt im Schatten, in drangvoller Enge.
Doch einige, mit großer List,
betätigen sich als Terrorist.
Sie attackieren den Riesen,
den miesen.
Der Mensch stark zerbissen,
von Schmerzen zerrissen,
schüttet Wasser in ihr Haus.
Die Tiere fliehen, schwärmen aus
und sammeln sich
in großer Hast unter einem alten Ast,
wie nicht anders zu erwarten,
in seinem oder Nachbars Garten.
© bmh